2022 – Gartentipp 10 – Jungpflanzen – selbst anziehen oder kaufen?

2022 – Gartentipp 10 – Jungpflanzen – selbst anziehen oder kaufen?

Im zeitigen Frühjahr steigt die Lust aufs Gärtnern. Häufig stellt man sich die Frage, ob man selbst aussät oder gleich Jungpflanzen kauft. Die Fachleute der Bayerischen Gartenakademie geben Tipps.

Die Selbstaussaat ermöglicht ein breites Sortenspektrum. Der Jungpflanzenkauf erspart jedoch so manche Enttäuschung.

 

Aussaat auf der Fensterbank für Pflanzung in den Garten

Aussaaten im Januar und oft auch noch im Februar führen zu langen, dünnen und weichen Trieben. Die Tage sind nicht nur kurz, sondern oft auch trüb und grau. Durch den Lichtmangel, häufig kombiniert mit hohen Zimmertemperaturen entwickeln sich vergeilte Pflänzchen.

Lediglich Paprika und Chili, Artischocke, Aubergine und andere mit einer sehr lange Anzuchtphase werden schon im Februar ausgesät. Für die meisten Pflanzen reicht jedoch eine Anzucht im März und auch noch im April. Durch das große Lichtangebot entwickeln sich kräftige Sämlinge. Meist erfolgt das Auspflanzen im Freien sowieso erst nach den Eisheiligen, Mitte Mai.

Die Tomatenaussaat beginnt ab Mitte März. Anzuchttemperaturen von etwa 22 Grad Celsius sowie später um die 16 Grad Celsius kombiniert mit den länger werdenden Tagen sind optimale Voraussetzungen für kurze und kräftige Pflanzen. Im Laufe des Sommers holen sie Tomatenpflanzen in Wuchs und Entwicklung ein, die früher gesät wurden.

Bei Zucchini und Kürbis hat man noch länger Zeit: Hier sät man etwa vier bis sechs Wochen vor der Pflanzung in den Garten, also Anfang bis Mitte April. Bei Gurken geht es besonders schnell, hier reichen zwei bis drei Wochen vor dem Pflanzen ins Beet. Auch für die verschiedenen Sommerblumen eignen sich März und April für die Aussaat und Voranzucht auf der Fensterbank.

Die länger werdenden Tage mit den höheren Lichtintensitäten sind optimale Bedingungen für eine erfolgreiche Anzucht aus Samen. Passt dann noch die Temperatur, keimen und wachsen die Sämlinge zügig. Zu kühle Temperaturen verzögern das Keimen und es besteht die Gefahr von Fäulnis. Auf den Samenpäckchen finden Sie genauere Hinweise für die Anzuchtdauer und den Zeitpunkt für das Auspflanzen.

Fruchtgemüse benötigen zum Keimen Temperaturen zwischen 22 und 25 Grad Celsius. Nach dem Pikieren (Vereinzeln) oder wenn die Pflänzchen eine Höhe von etwa zwei Zentimetern erreicht haben, verringert man auf 16 bis 20 Grad Celsius. Bleibt es zu warm an der Fensterbank, wachsen die Jungpflanzen lang und dünn. So kann man sie bei warmem Wetter tagsüber nach draußen stellen, jedoch nicht in die pralle Sonne. Dann wachsen sie kompakter.

Fällt die Anzuchttemperatur bei Sellerie, Kohlrabi, Blumenkohl oder Frühkohl unter 14 Grad Celsius reagieren sie mit Schossen, das heißt sie bilden vorzeitig Blütenstände aus. Salate dagegen benötigen zum Keimen Temperaturen unter 16 Grad Celsius.

Durch eigenes Aussäen kann man in der Sortenvielfalt schwelgen und Raritäten ausprobieren. Den Vorlieben sind keine Grenzen gesetzt. Beim Kauf von fertigen Jungpflanzen beschränkt man sich auf das vorhandene Angebot der Gartenfachbetriebes.

 

Jungpflanzenkauf beim Gärtner

Können Sie den Sämlingen keine optimalen Bedingungen für die Entwicklung bieten, überwiegen die Vorteile, kräftige und gesunde Jungpflanzen beim Gärtner zu kaufen. In geheizten Glashäusern kann der Fachmann Licht und Temperatur nach Bedarf regulieren.

Gekaufte kräftige Salatjungpflanzen für die erste, frühe Kultur, Paprika und Auberginen mit langer Entwicklungsdauer oder zusätzliche Tomatenpflanzen mit sichtbarem Entwicklungsvorsprung gegenüber der eigenen Anzucht hat bestimmt noch keiner bereuen müssen. Außerdem wachsen die vom Profigärtner in Erdpresstöpfen gezogenen Jungpflanzen gut an.

 

(Bilder: Christine Scherer © Bayerische Gartenakademie an der LWG Veitshöchheim)

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an das Gartentelefon (0931/9801-3333) oder schreiben Sie eine E-Mail an bay.gartenakademie@lwg.bayern.de

Bilder und Text: © Bayerische Gartenakademie an der LWG Veitshöchheim, mit freundlicher Genehmigung

Stadelhofmauer gepflegt

Stadelhofmauer gepflegt

Im Jahr 2022 feiert der OGV Harburg das 100-jährige Vereinsjubiläum.
Dazu werden mehrere Sonderveranstaltungen und Aktionen im Laufe des Jahres durchgeführt. 
Eine Aktion war: Bestehendes wieder herrichten.
Mit dem ersten Schritt wurde eine Anregung von Alt-Bürgermeister Fischer und Bürgermeister Schmidt aufgenommen und die bepflanzte Mauer an der Stadelhofstraße wieder ausgegrast und geschnitten. Mitgeholfen haben Alt-Bürgermeister Fischer mit Frau, Bewohner der Heide und des Stadelhofs und Mitglieder des OGV.

2022 – Gartentipp 9 – Blühender Frühlingsgarten

2022 – Gartentipp 9 – Blühender Frühlingsgarten

Wie schön sich doch ein Garten zeigt, wenn schon bald im Jahr erste Blüten zu sehen sind. Nun blühen schon verschiedene Gehölze und wenn Sie jetzt den Frühjahrsputz durchführen und vertrocknete Stängel und altes Laub entfernen, kommen plötzlich viele Blüten zum Vorschein, freuen sich die Fachleute der Bayerischen Gartenakademie.

Ein bisschen wie Faschingskonfetti im Garten oder Willkommensgruß für den meteorologischen Frühling: kleine Blüten lassen den Garten aufleben.

 

Gehölze gehören zu den frühen

Jetzt zeigen sich die gelben, in dichten Büscheln sitzenden Blüten der Kornelkirsche (Cornus mas), einer Wildobstart. Als Großstrauch oder Kleinbaum kann die langsam wachsende Pflanze als Solitär stehen. Wenn sich die Insekten im Frühjahr über Nahrung freuen, können wir die roten Früchte im Spätsommer nutzen. Sinnvoll sind dann großfruchtige Sorten wie ‘Jolico‘ und ‘Kasanlaker‘. Die Wildform eignet sich für geschnittene Hecken in einem Naturgarten. Die Haselnussblüte ist meist schon beendet, dafür blühen nun schon erste Weiden mit ihren silbrigen Kätzchen.

Zwei duftende Vertreter findet man unter den Schneebällen. Duftschneeball (Viburnum farreri) und Winterschneeball Viburnum bodnantense ‘Dawn‘ sind die häufigsten Vertreter. Beim Duftschneeball erscheinen die einzelnen Blüten der nur wenige Zentimeter langen Blütenrispen im Knospenzustand erst rosa und werden dann beim Aufblühen weiß. Leider sind die Blüten durch Nachtfröste gefährdet. Deshalb ist es sinnvoll, den Duftschneeball an einem geschützten Standort zu pflanzen Farbintensiver und größer sind die Blüten des Winterschneeballs. Seine Blüten vertragen Fröste besser.

Intensiv fruchtig und zitronig riechen die weißen Blüten der Winter-Duft-Heckenkirsche (Lonicera purpusii). Dieser recht kompakt wachsende Strauch besticht mit seiner üppigen Blütenfülle und dem betörenden Duft. Leider findet man ihn recht selten in den Gärten. Weitere Besonderheiten sind die Chinesische Winterblüte (Chimonanthus praecox) sowie die Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum).

 

Bunte Blüten von Zwiebelblumen und Stauden

Die Klassiker unter den Winterblühern sind Geophythen, also Pflanzen mit unterirdischen Speicherorganen. Der gelbe Winterling (Eryanthis hyemalis), weiße Schneeglöckchen in Sorten (Galanthus) und Märzenbecher (Leucojum vernum) sowie bunte Krokusse blühen eifrig und bringen erste Farbe in den Garten. Weniger bekannt sind Frühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum). Sie bilden in wintermilden Gebieten dichte Teppiche in weiß- über pink bis violettfarbenen Tönen.

Schon in Vollblüte sind Christrose und auch bald Lenzrose. Bunt leuchten die Blüten der Garten-Teppich-Primel und Kissen-Primel (Primula x pruhoniciana und Primula juliae), die sich ganz nahe am Boden aus der Erde schieben. Je nach Sorte sind sie in verschiedenen Farben erhältlich (weiß, hellgelb, rosa und violett). Die polsterbildenden Primeln besitzen wintergrüne Blätter zwischen denen sich nun die bunten Farbkleckse zeigen. Die Primeln fühlen sich in der Sonne, vor allem aber unter lichten Gehölzen wohl.

 

Frühe Blüten: auch für Honigbiene und Co.

Einzelne Honigbienen fliegen an wärmeren Tagen aus. Sie benötigen die frühen Blüten mit deren Pollen und Nektar, um die erste Brut zu füttern. Es erscheinen auch bald die Königinnen den Dunklen Erdhummeln, die nach neuen Nistmöglichkeiten suchen. Ein naturnaher Garten bietet also auch in der kalten Jahreszeit wichtige Nahrungsquellen für Insekten. Genießen Sie sonnige Stunden, schlendern Sie durch den Garten und entdecken Sie den Frühling!

 

(Bilder: Christine Scherer © Bayerische Gartenakademie an der LWG Veitshöchheim)

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an das Gartentelefon (0931/9801-3333) oder schreiben Sie eine E-Mail an bay.gartenakademie@lwg.bayern.de

Bilder und Text: © Bayerische Gartenakademie an der LWG Veitshöchheim, mit freundlicher Genehmigung

2022 – Gartentipp 8 – Dahlien vorziehen

2022 – Gartentipp 8 – Dahlien vorziehen

Dahlien sind beliebte Sommerblumen im Garten. Allerdings sind sie frostempfindlich und so müssen die Knollen jedes Jahr im Herbst ausgegraben und im Frühjahr wieder gepflanzt werden. Um den Pflanzen einen Wachstumsvorsprung zu bieten, empfehlen die Fachleute der Bayerischen Gartenakademie das Vortreiben der Dahlien.

Wer die Möglichkeit zum Überwintern der Knollen hat, wird bei der Fülle der Dahliensorten seine Lieblingspflanzen finden. Momentan sind die Auswahl und das Angebot bei den Händlern noch groß.

 

Großes Dahlien-Sortiment

Lange Zeit galten Dahlien als Pflanzen der älteren Generation. Doch nun sind sie in Bauerngärten und auch im Stadtgarten wieder ein fester Bestandteil und präsentieren eine große Sortenvielfalt mit vielen unterschiedlichen Blütenformen und Farben. Kompakt wachsende Sorten eignen sich auch für Kübel und Balkonkästen. Die Blüten schmücken dann im Spätsommer und Herbst. Auch als Vasenschmuck eignen sich die recht lange haltbaren Blumen. Vor allem ungefüllt oder halbgefüllt blühende Sorten rücken in den Focus, da sie wahre Bienenmagnete sind und den Insekten Pollen und Nektar bieten.

 

Wachstumsvorsprung durch Vorziehen

Normalerweise werden die frostempfindlichen Knollen der Dahlien etwa Ende April, in kalten Regionen gar erst nach den Eisheiligen Mitte Mai, in den Gartenboden gesteckt. Stärkere Fröste sollten dann nicht mehr zu erwarten sein. Die ersten grünen Spitzen schieben sich einige Wochen später aus dem Boden. Leider sind sie willkommenes Schneckenfutter und benötigen rechtzeitig Schutz.

Um das Ganze zu Umgehen und den Pflanzen Vorsprung zu bieten, eignet sich das Vorziehen ab Mitte Februar in Töpfen. Außerdem erfreut uns die Dahlienblüte schon ein paar Wochen früher im Sommer. Somit verlängern Sie die Blütezeit bis zum ersten Frost im Herbst. Möchten Sie die Dahlien auch den Sommer über in Gefäßen kultivieren, verwenden Sie gleich die richtige Topfgröße. Ansonsten benötigen Sie Blumenerde und eine Topfgröße in der die schrumpeligen Knollen gerade hineinpassen. Großes Knollengewirr können Sie auch teilen. Die verdickten Knollen weisen nach unten und der abgeschnittene Stängel nach oben. Die Knollen werden wenige Zentimeter mit Erde bedeckt. Dann gießen Sie den Topf und stellen ihn hell auf eine kühle Fensterbank, in ein frostfreies Frühbeet oder Gewächshaus. Bis zum Auspflanzen im Mai haben sich kräftige grüne Triebe entwickelt, die den Schnecken nicht mehr schmecken. Wenn Sie die Triebspitzen entfernen, bleiben die Pflanzen etwas kompakter und sie entwickeln gut verzweigte Triebe.

 

Ähnlich wie bei den Dahlien gelingt das Vorziehen auch bei Knollenbegonien. Die überwinterten Knollen zeigen schon kleine Austriebe. Legen Sie die Knollen in Töpfe mit frischem Balkonpflanzen- oder Kübelpflanzensubstrat, so dass nur maximal die Hälfte mit Erde bedeckt ist. Dann gießen Sie vorsichtig an und stellen die Pflanzentöpfe bei etwa 15 Grad Celsius auf. Sind die Tage im März und April mild, können Sie die Begonien-Töpfe im Freien langsam abhärten. Wie auch am späteren Standort bevorzugen Knollenbegonien einen halbschattigen bis schattigen Platz.

 

(Bilder: Christine Scherer sowie Isolde Keil-Vierheilig © Bayerische Gartenakademie an der LWG Veitshöchheim)

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an das Gartentelefon (0931/9801-3333) oder schreiben Sie eine E-Mail an bay.gartenakademie@lwg.bayern.de

Bilder und Text: © Bayerische Gartenakademie an der LWG Veitshöchheim, mit freundlicher Genehmigung

2022 – Gartentipp 7 – Unser Gartenboden im Klimawandel

2022 – Gartentipp 7 – Unser Gartenboden im Klimawandel

Der Klimawandel beeinflusst auch den Boden. Starkregenereignisse, Hitze- und Trockenperioden verändern die Struktur des Bodens, aber auch das Bodenleben. Selbst wenn uns 2021 ohne große Hitze in Erinnerung blieb, so war es doch seit den Aufzeichnungen das sechstwärmste Jahr. Die Fachleute der Bayerischen Gartenakademie geben Tipps und Hinweise zur zeitgemäßen Bodenpflege im Garten.

Ein guter und gesunder Gartenboden ist die Grundlage für grünes Wachstum und erfolgreiche Ernten. Somit trägt der Boden einen wesentlichen Teil zur Biodiversität bei.

 

Internationaler Tag des Bodens

Dem Boden wird jährlich der 5. Dezember gewidmet, um auf seine Bedeutung hinzuweisen. Die Bayerische Gartenakademie als Beratungs- und Informationsstelle für Freizeitgärtner nimmt diesen Tag zum Anlass „Bodenthemen“ in den Fokus zu stellen. Die Bodenpflege ist ein wesentlicher Teil, gerade auch im Klimawandel.

 

Garten-Beobachtungen im Klimawandel

Auffallend sind ausgeprägte Sommer-Trockenphasen. In manchen Gegenden regnet es über Wochen (Monate) nicht. Oft kommen dann noch anhaltend hohe Temperaturen dazu. Der Boden verkrustet und bildet tiefe Risse. Anderenorts häufen sich Starkregenereignisse mit Überschwemmungen, wodurch Boden abgetragen wird und verschlämmt. Der Herbst dauert durch die milden Temperaturen viel länger. Somit findet auch zu dieser Jahreszeit noch ein erhöhter Humusabbau statt und Stickstoff wird freigesetzt. Trotz allgemeiner Erwärmung bleiben Spätfröste im Frühjahr nicht aus und verursachen immer wieder Ernteeinbußen bei verschiedenen Obstarten und Sorten.

 

Wichtige Bodenpflegemaßnahmen

Vermeiden Sie das Betreten des Bodens bei Nässe. Dies erhält die Bodenstruktur und der Boden verdichtet nicht. Besonders im Frühjahr ist darauf zu achten. Humus erhöht die Wasserspeicherfähigkeit und sorgt für ein aktives Bodenleben. Erntereste, Kompostgaben und verschiedene Mulchmaterialien dienen dem Humusaufbau im Boden. Mulchen schützt vor hoher Verdunstung, sorgt für Vitalität im Boden und fördert die Nährstoffverfügbarkeit für die Pflanzen. Das Abdecken der Bodenoberfläche hält den Boden offenporig und somit aufnahmebereit für Regen und Gießwasser. Starkregen verschlämmt den Boden nicht, sondern wird, gepuffert durch organisches Material, vorsichtig in die Erde geleitet. Zum Mulchen eignen sich Miscanthushäcksel-Stroh, Grasschnitt, Erntereste, Gartenfaser, Schafwoll-Matten und anderes. Eine dickere Mulchschicht unterdrückt häufig auch Unkraut. Pflanzenbewuchs durch Kulturpflanzen oder Gründüngungspflanzen sorgen mit ihren Wurzeln für einen durchlüfteten Boden und verhindern das Auswaschen von wertvollen Nährstoffen (vor allem Stickstoff im Herbst). Graben Sie den Boden erst um, wenn er erkaltet ist und Frost angesagt wird. Das Spaten ist eventuell bei schweren Böden erforderlich; ansonsten genügt oberflächiges Einharken oder Rechen im Frühjahr zur Saatbeetvorbereitung.

 

(Bilder: Christine Scherer © Bayerische Gartenakademie an der LWG Veitshöchheim)

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an das Gartentelefon (0931/9801-3333) oder schreiben Sie eine E-Mail an bay.gartenakademie@lwg.bayern.de

Bilder und Text: © Bayerische Gartenakademie an der LWG Veitshöchheim, mit freundlicher Genehmigung